Konfirmation in Bratislava
(20.03.2011) Bratislava. Die Konfirmation von zwei jungen Christen war für die Gemeinde Bratislava ein herausragendes Ereignis. Und dass sich der Apostel für den Konfirmationsgottesdienst angesagt hatte, verdoppelte die Freude.
Am 20. März – einen Tag vor Frühlingsanfang – herrschte in Bratislava frühlingshaftes Wetter. Jeder, der an diesem Sonntagmorgen den Kirchensaal betrat, konnte sich an den durch die vorderen Fenster einfallenden Sonnenstrahlen erfreuen.
Zu Beginn des Festgottesdienstes sang die Gemeinde das Lied „Kehr ein, o Herr, kehr ein“. Als Bibelwort legte Apostel Bimberg seinem Dienen Psalm 25,12 zugrunde:
„Wer ist der Mann, der den Herrn fürchtet? Er wird ihm den Weg weisen, den er wählen soll.“
Die Predigt des Apostels wurde am Altar von Glaubensschwester Eleonora Palou ins Slowakische übersetzt. In seinem Dienen stellte der Apostel heraus, dass der Gottesfürchtige erleben kann, wie Gott ihn führt. Gottesfurcht zeigt sich in Herzensdemut, im täglichen Gebet, im regelmäßigen Gottesdienstbesuch, im Ausrichten des gesamten Lebens am Willen Gottes.
Zum Mitdienen rief der Apostel den Konfirmandenlehrer, Priester Martin Palou, an den Altar.
Vor der Ansprache an die beiden Konfirmanden wurde das Lied „Vor die Gemeinde treten“ instrumental vorgetragen mit Orgel, Flöte und Klarinette. Anschließend wandte sich der Apostel an die Konfirmanden und gab ihnen einige Ratschläge für ihr zukünftiges Leben mit auf den Weg. Dann las Schwester Palou in Slowakisch den Brief des Stammapostels an die Konfirmanden vor. Nun sprachen die beiden Konfirmanden Oliver Palou und Oskar Galbavy das Konfirmationsgelübde und empfingen anschließend durch den Apostel den Segen zur Konfirmation.
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls wurde noch das Sakrament der Heiligen Wassertaufe und das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet.
Zum Abschluss des Gottesdienstes sang der Chor „Habe deine Lust am Herrn“.
Danach wurden Glückwünsche überbracht und Fotos gemacht. Im unteren Teil der Kirche wartete bereits eine reich gedeckte Tafel auf die Anwesenden. Die Familien,Freunde und Verwandte saßen dann noch zusammen und feierten diesen Festtag.
B.J.


