Bezirksapostel in der Ostslowakei
(03.-05.09.2010) Poprad. Vom 3. bis 5. September 2010 besuchte Bezirksapostel Wilfried Klinger die Ostslowakei. Er wurde begleitet von Apostel Gerald Bimberg, vom Bezirksältesten Martin Jähne sowie von einigen Sängern aus dem Kirchenbezirk Bautzen.
Am Freitagabend fand ein Gespräch mit Priester Tokarcik aus der Gemeinde Poprad statt. Am Sonnabend unternahm die kleine Gruppe einen Ausflug auf die nahe gelegene Zipser Burg, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Den Nachmittag dieses Tages nutzten die mitgereisten Sänger, um sich auf den Gottesdienst am Sonntag einzustimmen.
Am Sonntag, dem 5. September 2010 hielt der Bezirksapostel in Poprad in der Bibliothek einen Festgottesdienst, an dem neben der Gemeinde Poprad auch Geschwister aus Košice teilnahmen.
Der Bezirksapostel diente mit dem Wort Lukas 12, 40:
„Seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint.“
Zu Beginn seines Dienens ging der Bezirksapostel auf das vom Chor vorgetragene Lied „Still, nur still“ ein und rief die versammelte Gemeinde dazu auf, sich in dieser hektischen Zeit einmal ein paar Momente der Ruhe zu schaffen, um sich auf das Wesentliche im Leben besinnen zu können. Nur wenn es ruhig im Herzen ist, kann man die Stimme Gottes vernehmen und hören, was er uns zu sagen hat.
Bezogen auf das vorgelesene Bibelwort erklärte der Bezirksapostel, dass bei einigen Geschwistern die Frage aufgekommen sei: Wenn der Herr kommt, muss ich dann alles, was ich hier erreicht habe, hinter mir lassen? Als Antwort darauf sagte er, dass wir als Ersatz für unser natürliches Leben das ewige Leben bekommen, welches viel wertvoller ist.
Der Bezirksapostel unterstrich drei Punkte, die das Bereitsein schon in der Gegenwart kennzeichnen:
- Den Ruf Gottes hören und sich in seinen Dienst stellen – so wie Samuel es tat
- Sich ganz in die Hand Gottes begeben – das gibt Sicherheit und Halt in unserem Leben
- Frieden spenden wie einst Abraham
In diesem Gottesdienst wurde auch das Heilige Abendmahl für Entschlafene gefeiert.
Nach dem Gottesdienst war noch Zeit für Gespräche mit den Geschwistern und Gästen, bevor sich die Reisegruppe wieder auf den Heimweg begab.
F. R.








